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Tipps und Methoden für ein umfassendes Presse-Clipping

Freitag, 9. Juni 2017 | Von: Alesja Alewelt | Messemarketing

Aus Sicht eines Unternehmens will die Presse gut beobachtet werden – das gilt umso mehr, je umfassender Ihre öffentlichen Aktivitäten sind. Presse-Clipping, also die Medienbeobachtung, ist spätestens mit der Teilnahme an einer Messe unabdingbar. Legen Sie dafür im Vorfeld verschiedene Methoden fest, mit denen Sie die PR-Maßnahmen kontrollieren können. Dies ist wichtig, denn sicherlich wenden auch Sie viel Zeit und oft auch Geld dafür auf, dass Ihre PR-Maßnahmen umfassend und erfolgreich sind. Wie erfolgreich genau zeigt aber nur das Presse-Clipping.    

Auswertung der Presse

Sie schalten wahrscheinlich diverse Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, setzen auf die Werbung in Rundfunk und Fernsehen und haben auch die Macht der Online-Portale erkannt. Sie befüllen den Firmenblog und betreiben Seiten in Sozialen Netzwerken. Nun müssen Sie nur noch im Auge behalten, ob Sie damit die gewünschte Aufmerksamkeit der Journalisten bekommen. Wird über Sie in den verschiedenen Medien berichtet? Finden besondere Aktionen die Aufmerksamkeit? Überdies stellen Sie im Zuge der Medienbeobachtung fest, ob die Kernbotschaften in Ihrem Sinne verstanden werden. Achten Sie nicht nur auf die Quantität der Pressebeiträge, sondern vielmehr auf deren Qualität! Die „Medienresonanzanalyse“ kann sehr zeitaufwendig sein, stellt aber ein wichtiges Hilfsmittel für Marketing und Vertrieb dar.    

Maßnahmen beobachten und beurteilen

Versuchen Sie, systematisch zu beobachten und so schon die ersten Hinweise auf den PR-Erfolg zu erkennen. So sind beispielsweise die Rückmeldungen von Kunden oder Geschäftspartnern aus einer Direktwerbemaßnahme wichtig, auch die Reaktionen auf Einladungen und Wettbewerbe sollten Sie beachten. Werten Sie dabei auch aus, ob die Kernzielgruppe Ihres Unternehmens überhaupt auf der jeweiligen Messe oder anderen Veranstaltung vertreten war und beobachten Sie die Stimmung. Berücksichtigen Sie jegliches Feedback auf Ihre PR-Maßnahmen, egal, ob es sich um Anrufe oder Leserbriefe handelt. Inzwischen sind dabei die Sozialen Medien unverzichtbar geworden, denn mithilfe von Blogs, Tweets und Kommentaren lässt sich sehr schnell die Effektivität der PR-Maßnahmen ablesen.

Wichtig: Achten Sie auf eine systematische Erfassung der Daten und Beurteilungen. Die Auswertung muss nach festen Erfolgskriterien erfolgen, um aussagekräftig zu sein.    

Wissenschaftliche Analyse im Rahmen des Presse-Clippings

Die wissenschaftliche Analyse zeichnet sich durch ihre Effektivität ebenso aus wie durch ihren Aufwand. Tätigen Sie Analysen zum Image des Unternehmens, führen Sie Meinungsumfragen durch und befragen Sie Mitarbeiter. Die Maßnahmen werden in der Regel durch ein Marktforschungsinstitut durchgeführt, das Sie beauftragen können. Sicherlich haben Sie auch die Möglichkeit, einige dieser Punkte selbst ausführen zu können bzw. Ihre Marketingabteilung damit zu beauftragen. Durch die Analysen werden mittel- und langfristige Veränderungen im Unternehmen berücksichtigt. Sie analysieren das Verhalten Ihrer Bezugsgruppe – Ihrer Zielgruppe. Welche Messmethode im Einzelfall die passende ist, müssen Sie jeweils neu entscheiden. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass Sie Vergleichswerte erheben – denn woran sollten Sie Ihren Erfolg sonst messen können? Stellen Sie einen aktuellen Status fest und definieren Sie darauf aufbauend feste Ziele für Ihr Unternehmen. Später können Sie dann die Ergebnisse ihres Presse-Clipping mit der Ausgangslage vergleichen. Sie wissen dann, ob die gewählte Methode oder PR-Maßnahme die richtige Wahl war und wie beabsichtigt wirken konnte. Merke: Den Soll-Zustand können Sie nur mit dem Ist-Zustand vergleichen oder mit einer früheren Situation. Sie brauchen immer zwei Vergleichswerte, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben wurden, sich aber mit den gleichen Kriterien befassen. Anhand der Ergebnisse können Sie Unternehmensziele anpassen und Marketingaktionen neu definieren.    

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ÜBER Alesja Alewelt

Alesja Alewelt, M.A. ist seit mehr als 15 Jahren Messemanagerin. 2008 gründete sie die Bremer Messeagentur FAIRworldwide, mit der sie sich erfolgreich auf die Umsetzung von Gemeinschaftsständen spezialisiert hat. Zuvor sammelte sie bereits umfassende Erfahrungen bei Messeveranstaltern in München und Melbourne (Australien). Aktuell engagiert sich Alesja Alewelt für neue Konzepte zur Optimierung von Prozessen in der Branche, insbesondere durch die Nutzung neuer Technologien.

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