Lost password?login

Messetipps

Messe 4.0 – wie die Digitalisierung analoge Ausstellungen beeinflusst
Mittwoch, 23. Mai 2018 von Katja Brößling

Dem Messewesen in Deutschland geht es heute besser denn je – trotz Digitalisierung. Das liegt laut Markus Vogt, Bereichsleiter Kommunikation der Messe Stuttgart, auch daran, dass sich die Messen bereits frühzeitig auf die Veränderungen im Markt eingestellt haben. Und Messen bieten immer noch eine Besonderheit: sie ermöglichen die gebündelte persönliche Face-to-Face Kommunikation zu einer Vielzahl relevanter Kontakte. Eine gleichwertige Umsetzung dieses Konzeptes im digitalen Raum ist in dieser Form bisher nicht möglich. Die Digitalisierung verändert aber sowohl den Auftritt der Aussteller als auch das Angebot der Veranstalter. Vom Flyer zum Virtual Reality Erlebnis Visitenkarten, Flyer, tausende Give-Aways und ein Stand in exponierter Lage, auf dem die eigenen Produkte anschaulich präsentiert werden können. So ähnlich konnte man vor einiger Zeit noch die Must-Haves für den erfolgreichen Messeauftritt als Aussteller zusammenfassen. Heute braucht es da schon etwas mehr. Mit Einzug der Digitalisierung hat sich auch das Buhlen um die potentiellen Kunden im B2B-Bereich verändert. Produktfilme in Dauerschleife auf Großbildschirmen, Online-Produktkonfiguration direkt am Messestand, Einsatzmöglichkeiten in Virtual Reality dargestellt – damit beeindruckt man heute. Der Messebesucher wird direkt eingebunden und die Ansprache über das Erleben und Emotionen baut Bindungen auf.

Veröffentlicht in Messemarketing
Besuchermarketing für Ihren Messeerfolg: Das sollten Sie jetzt tun!
Montag, 14. Mai 2018 von Karin Reiter

Dass Messe kein Ausstellungstermin ist, der eben mal zwischendurch und parallel zu anderen Marketing- und Vertriebsaktivitäten organisiert werden kann, hat sich herumgesprochen. Erfolgreiche Messeteilnahmen sind das Ergebnis eines straff gemanagten Prozesses mit vielen Beteiligten. Dieser beginnt durchschnittlich zwölf bis neun Monate vor dem Messetermin und erfordert ebenso konsequente Planung wie Umsetzung. Zwei Monate bis zur Messe – der Countdown läuft Gerade jetzt wird oft noch eifrig darüber diskutiert, welche Produktneuheiten die Präsentation dominieren und welche Farbe Schlips oder Halstuch der Mitarbeiter*innen am Messestand haben sollen. Da tut man gut daran sich zu erinnern, dass sich auch die meisten Fachbesucher intensiv auf die Messetage vorbereiten: Die eigenen Interessen und Anforderungen prüfen, Orientierung über das Angebot gewinnen, eine gezielte Aussteller-Auswahl treffen und Termine koordinieren stehen hoch oben auf deren Agenda.

Veröffentlicht in Messemarketing
Messepresse für frühe Vögel
Dienstag, 08. Mai 2018 von Nora Crocoll

In den Sommermonaten wird es in den meisten Unternehmen etwas ruhiger. Das lässt sich bestens nutzen, um Pressethemen für die Herbstmessen vorzubereiten. Wer mit drei Monaten Vorlaufzeit rechnet, zählt zu den „frühen Vögeln“, die leichter den begrenzten Veröffentlichungsplatz ergattern. Obwohl sie meist Monate vorher im Kalender stehen, kommen sie dann oft doch sehr überraschend, diese Messen. Im Trubel von Standvorbereitung, Einladungsaktionen, Werbemittelbeschaffung und so weiter, bleiben dann Pressetexte oft auf der Strecke. Daher unser Tipp: Denken Sie schon in den ruhigen Sommermonaten an Ihre Messepresse. Vieles lässt sich schon vorbereiten, auch wenn Produktentwicklungen noch nicht bis ins letzte Detail stehen.

Veröffentlicht in Messemarketing
Schieben Sie Standdienst im Blindflug?
Freitag, 20. April 2018 von Karin Reiter

„Wie bereiten Unternehmen ihr Standdienstpersonal im Vorfeld einer mehrtägigen Messepräsenz darauf vor, den situativen Vorteil fachkundig, motiviert und letztlich auch Gewinn bringend umzusetzen?“ So lautete die Leitfrage einer groß angelegten, repräsentativen Studie, die im März 2018 vom AUMA (Verband der deutschen Messewirtschaft) veröffentlicht wurde. Die wichtigsten Studienergebnisse auf einen Blick: Im Mittel leisten die Befragten (N = 1.617) 18,8 Tage pro Jahr Standdienst. Nur knapp die Hälfte der Befragten tut dies freiwillig. Der freiwillige Einsatz am Messestand korreliert jedoch deutlich mit einer hohen Arbeitszufriedenheit. Ein Drittel besitzt keine Kenntnis vom strategischen Ziel des eigenen Messeauftritts. Fehlen die Ziele, sinkt die Bereitschaft in Zukunft freiwillig Standdienst zu leisten signifikant. Ein Viertel des Standpersonals wird nicht qualifiziert auf die Messepräsenz vorbereitet. Zwischen der fehlenden Vorbereitung und der Arbeitszufriedenheit sowie dem Bewusstsein über den eigenen Beitrag zum Unternehmenserfolg besteht ein hochsignifikanter Zusammenhang. Fast 60% wissen nicht ob/wie ihr Unternehmen den eigenen Messeerfolg misst bzw. können dazu keine Angaben machen. Ebenso viele äußern sich nicht zur Frage nach den Erwartungen von Kunden und Interessenten bzw. geben an, dass sie diese nicht kennen.

Veröffentlicht in Während der Messe
It’s the ROI, Darling!
Mittwoch, 21. Februar 2018 von Karin Reiter

Im Beitrag „It’s the Customer, Stupid!“ haben wir festgestellt: Messe ist ein Super-Touchpoint. Sie hat großes Potenzial, positive Kundenerlebnisse zu schaffen und zum Vertriebserfolg beizutragen. Bei Ausstellern erfreut sich das Medium Messe auch im Zeitalter von Bits & Bots größter Beliebtheit. Lässt dies folgende Hypothesen zu? Das Kundenerlebnis an den wichtigen Kontaktpunkten vor, während und nach einer Messe ist ausgezeichnet. Ausstellende Unternehmen erreichen oder übertreffen die Ziele, die sie im Vorfeld einer Messe definiert haben. Der Nutzen einer Messebeteiligung ist durch den ROI belegt. Im Fakten-Check: Das Kundenerlebnis Das Hauptaugenmerk der meisten Aussteller in der Phase der Messevorbereitung gilt den eigenen Produkten und deren Präsentation auf dem Messestand. Rückt der Messetermin näher, wollen die Bestandskunden aktiviert werden. Das bedeutet: Standardeinladungsschreiben verfassen, Terminvereinbarung am Messestand anbieten und dann zurück zu business-as-usual! Mehrstufiges cross-channel Besuchermarketing, das Kunden und Interessenten an wichtigen Kontaktpunkten erreicht, emotional berührt und vom Mehrwert eines Messebesuchs überzeugt? Fehlanzeige!

Veröffentlicht in Messemarketing
It’s the Customer, Stupid!
Montag, 15. Januar 2018 von Karin Reiter

Die breite Nutzung digitaler Medien hat nachhaltig verändert, wie, wo und wann Menschen und Marken einander begegnen und beeinflussen. Experten zufolge ist das Kundenerlebnis bereits 2020 ein Wettbewerbsfaktor, der entscheidender ist als das Produkt selbst oder sein Preis. Seit vielen Jahren gebetsmühlenartig wiederholt, bekommt die Formel von der „Kundenorientierung“ im Zeitalter des digital ermächtigten Kunden einen neuen Twist. Ob KMU oder globaler Konzern: Was jetzt wirklich zählt, ist die Qualität der Erfahrungen, die (potenzielle) Kunden an vielfältigen Kontaktpunkten mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Marke machen. Ob die Interaktion an diesen Touchpoints physischer oder digitaler Natur ist, ist sekundär, da die Grenzen in unserem Bewusstsein zunehmend verwischen. It‘s a phygital world! Customer Experience Management: Neue Disziplin, geteilte Verantwortung Kunden in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen entlang der Customer Journey zu verstehen und abzuholen klingt ambitioniert und ist es auch: Schließlich erfordert es die Bereitschaft und systemseitige Befähigung zu ganzheitlichem Denken, welches funktionale Logiken und Abteilungsegoismen überwindet, starre Routinen aufbricht und den Kunden radikal in den Mittelpunkt des eigenen Handelns stellt. Das Thema Customer Journey in der Marketingabteilung zu „parken“, wäre ein kritischer Fehler, geht es doch um eine kontinuierliche, nahtlose Integration aller kundennahen Bereiche.

Veröffentlicht in Messemarketing
Messemarketing: 10 Tipps für mehr Erfolg als Aussteller
Donnerstag, 19. Oktober 2017 von Gabriele Schulze

Messen haben nichts an Attraktivität verloren. Man darf nur keine Fehler mehr machen, denn Messeauftritte zählen nicht gerade zu den preiswertesten Verkaufsförderungsmaßnahmen. Daher sollte neben einem gut organisierten, zur Marke und zur Botschaft passenden Messestand noch einiges mehr berücksichtigt werden, um einen echten „Return on Marketinginvest“ zu erzielen. 1. Die richtige Zielgruppe finden, die richtigen Messen auswählen Natürlich gibt es sehr komplexe Auswahlverfahren, wie man die richtigen Messen findet. Die stehen in zahlreichen Büchern und sind bestimmt für die Unternehmen genau richtig, die über 400 qm oder mehr Standfläche zu einer großen Fach- und Konsumentenmesse nachdenken. Aber auch für kleinere Messepräsenzen sollte man ein paar Grundüberlegungen starten, die mit der generellen Zielsetzung von Messen zusammenhängen.

Veröffentlicht in Messemarketing
Wie lässt sich Erfolg von Pressearbeit messen?
Freitag, 08. September 2017 von Dietrich Homburg

Jede Pressearbeit hat letztlich den Sinn, zu „verkaufen“. Jedoch den Erfolg direkt an den nächsten Umsatzzahlen ablesen zu wollen, ist sicher zu kurz gegriffen. Pressearbeit wirkt meist nur zu einem kleinen Teil unmittelbar. Weitaus größer ist die indirekte Wirkung, die zunächst Bekanntheit steigert, Akzeptanz schafft und so mittel- und langfristig Einstellungen und Handlungen beeinflusst. An der Veränderung des Umsatzes lässt sich die Wirkung von Pressearbeit vielleicht langfristig ablesen, kurzfristig ist sie aber keine geeignete Kontrollgröße. Die Zielgruppe zu befragen und so die Bekanntheits- und Akzeptanzsteigerung zu ermitteln, wäre kurzfristiger möglich. Doch dies ist gerade im B2B-Business nicht einfach und außerdem teuer. Der Geschäftsführer einer unserer Kunden hat eine ganz pragmatische Lösung: Er gibt seiner Marketingabteilung vor, wie viele redaktionelle Veröffentlichungen im Jahr erscheinen sollen. Die Methode ist erfolgsorientiert und gibt klare Zielvorgaben. Sie funktioniert auch ganz gut, solange die Veröffentlichungen untereinander vergleichbar sind und nicht beispielsweise eine kurze Bildunterschrift einem kompletten Fachbeitrag gleichgestellt wird. Sie berücksichtigt allerdings nicht die Verbreitung und Bedeutung der Zeitschrift.

Veröffentlicht in Messemarketing
Was kostet ein Lead auf Messen und Konferenzen?
Mittwoch, 30. August 2017 von Renate Eck

Unternehmen leben von Kunden. Wer keine Neukunden für sich gewinnt, kann kaum wirtschaftlich langfristig am Markt bestehen. Ein wichtiges Tool im Marketing-Mix stellt die Teilnahme an Messen und Konferenzen dar. Neben der Imagepflege, Marktforschung oder Geschäftsanbahnung nutzen Unternehmen diese zur Kundengewinnung. Was kostet nun ein Messeauftritt und was bedeutet das für die Kosten einer erfolgreichen Lead-Generierung? Orientiert habe ich mich an eigenen Erfahrungen und an den von Joachim Graf genannten Ausgaben. Diese hat der Zukunftsforscher in seinem lesenswerten Artikel: Was haben Sie eigentlich für Ihre Dmexco-Leads bezahlt? dargestellt. Messeauftritt vs. Vortrag Was kostet eigentlich ein Messeauftritt und was bedeutet das für die Kosten einer erfolgreichen Lead-Generierung? Hier muss unterschieden werden zwischen den einzelnen Möglichkeiten, potentielle Kunden auf einer Messe anzusprechen und zu gewinnen. Das Naheliegende ist natürlich der Messestand, für den Joachim Graf einmal überzeugend anhand der Dmexco durchgerechnet hat, dass ein Lead dort mit dem kleinstmöglichen Messestand, inklusive Vor- und Nachbereitung sowie Arbeitszeit und Reise- und Übernachtungskosten bei zugrundgelegten 150 Leads, etwa 100 Euro kostet.

Veröffentlicht in Messemarketing
Diese Messekosten sind als Betriebsausgaben absetzbar
Dienstag, 22. August 2017 von Katja Brößling

Messen bieten hervorragende Möglichkeiten, um sich als Aussteller zu präsentieren oder als Fachbesucher neue Informationen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Wer die Messekosten als Betriebsausgaben absetzen möchte, muss allerdings einiges beachten. Für das Finanzamt gibt es insgesamt drei Anlässe, warum Sie eine Messe besuchen: aus beruflichen, gemischten oder privaten Gründen. Möchten Sie die Messekosten als Betriebsausgaben absetzen, sind Sie dem Finanzamt gegenüber immer in der Beweispflicht und müssen die beruflichen Gründe nachweisen können. Rein beruflicher Besuch Ist der Messebesuch rein beruflich ausgerichtet, können alle damit zusammenhängenden Kosten als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Um die rein berufliche Veranlassung des Messebesuchs nachzuweisen, können beispielsweise ein Messetagebuch geführt, Visitenkarten gesammelt und Gesprächsprotokolle erstellt werden.

Veröffentlicht in Messeplanung
Kategorien
Trend-Tags
Popular post
show more

© 2018 - memanto UG. All Rights reserved

| AGB | Impressum | Datenschutz