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Ausstellungsstücke auf Transport und Messe versichern

Mittwoch, 8. Februar 2017 | Von: Alesja Alewelt | Messeplanung

Eine Messe ist eine ideale Gelegenheit für ein Unternehmen, zu zeigen, was es hat. Nicht selten werden hier wertvolle Stücke präsentiert – die dann verschwinden. Teilweise gelangen die Ausstellungsstücke auch gar nicht erst bis zur Messe, sondern werden vorher bereits gestohlen. Das bedeutet für das Unternehmen in jedem Fall einen enormen Schaden. Die Präsentation auf der Messe kann nur noch eingeschränkt vorgenommen werden. Außerdem ist durch den Diebstahl natürlich ein finanzieller Verlust entstanden. Um sich präventiv vor Diebstahl zu schützen, sollte man von Beginn an eine seriöse Versicherung als wichtiges Investment abschließen.    

Ausstellungsversicherungen: Sinnvoll oder nicht?

Für viele Unternehmen bedeutet die Messeteilnahme nicht nur eine hervorragende Möglichkeit, sich selbst, die eigenen Leistungen und Produkte ansprechend zu repräsentieren. Sie bleiben auch mit Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt. Meistens sind Messen das einzige persönliche Zusammenkommen innerhalb eines Jahres.  

Die gezeigten Ausstellungsstücke oder die Präsentationstechnik ist wertvoll, schließlich soll nur das Beste gezeigt werden. Doch genau hier liegt das Problem: Wenn Schäden oder Verluste auftreten, kann dies schlimme Folgen für das Unternehmen haben. Die Geschäftsversicherung ist in den meisten Fällen nicht ausreichend bzw. deckt sie die Schäden nicht in genügend hoher Summe ab. Außerdem tritt sie nicht in Leistung, wenn Produkte das Unternehmen verlassen haben – sie gilt nur für die Güter, die sich auf dem Gelände des Unternehmens befinden. Das bedeutet, dass die Ausstellungsversicherung eine sinnvolle Ergänzung für alle Firmen ist, die an Messen und Ausstellungen teilnehmen und sich genügend absichern wollen. Dabei bezieht sich der Schutz nicht nur auf die eigentliche Messe, sondern auch auf Tagungsteilnahmen und Produktpräsentationen bei Kunden, Geschäftspartnern oder Händlern.    

Der Ernstfall ist eingetreten: Was deckt die Ausstellungsversicherung ab?

Im Versicherungsvertrag werden die jeweiligen Güter genau benannt und stehen dann sozusagen unter dem Schutz der Versicherung. Außerdem werden der Messestand selbst sowie die gesamte Ausrüstung in den Versicherungsumfang einbezogen. Möglich ist überdies, die persönlichen Gegenstände der Standbetreuer mit absichern zu lassen.  

Die Ausstellungsversicherung bezieht sich damit auf sämtliche Schäden, die im Zusammenhang mit einer Ausstellung auftreten können. Einige Versicherer bieten darüber hinaus die Kombination mit einer Transportversicherung an, was für besonders wertvolle Güter durchaus sinnvoll ist. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Lagerung der Gegenstände zu versichern, denn teilweise werden die Ausstellungsstücke nicht nur zum Tag der Messe antransportiert, sondern müssen einige Tage vor Ort aufbewahrt werden.  

Versichert sind folgende Leistungen:

• Raub und Diebstahl

• Vandalismus

• Elementare Ereignisse

• Explosion

• Blitzschlag

• Brand

• Schäden durch Leitungswasser

• Bruchschäden

• Schäden aus Böswilligkeit

• Unfall des Transportmittels

• Abhandenkommen

• Vertauschen

• Gebäudeeinsturz  

Dazu kommen die oben genannten Transport- und Lagerungsschäden, was allerdings vom Versicherer abhängig ist. Eventuell können Kosten für die Abwendung oder Minderung von Schäden übernommen werden, auch Kosten für Gutachter und Sachverständige und Aufräumkosten werden je nach Versicherer getragen. In der Regel wird der Wert der Produkte mit einem Versicherungswert angegeben, der auch ersetzt wird. Dieser Versicherungswert muss nicht dem reellen Wert der Produkte entsprechen.    

Ausstellungs- und Transportversicherung: Unbedingt beachten!

Unternehmen sollten unbedingt berücksichtigen, wie häufig sie an Messen und Ausstellungen teilnehmen, ehe sie sich für eine Ausstellungsversicherung entscheiden. Wer nur selten zu einer Messe fährt, kann auch die einmalige Versicherung abschließen, die dann nur diese eine Veranstaltung absichert. Dies kann bedeutend kostengünstiger sein. Wer jedoch im Jahr mehrfach zu Messen reist, sollte eine Versicherung wählen, die keine Einschränkungen bezüglich der Anzahl der Veranstaltungen vorgibt.  

Unternehmen sollten sich an einen Versicherer wenden, der eine spezifisch auf die jeweilige Firma zugeschnittene Ausstellungsversicherung anbietet. So kann das individuelle Risiko besser abgesichert werden. Unnötige Versicherungsbestandteile werden damit vermieden. Übrigens: Teilweise kann die Werkverkehrsversicherung sinnvoll sein, welche greift, wenn die Ausstellungsgüter und die Messeausrüstung mit dem Betriebsfahrzeug transportiert werden.  

 

bereitgestellt von FAIRworldwide GmbH

Versicherung Ausstellungsstücke
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ÜBER Alesja Alewelt

Alesja Alewelt, M.A. ist seit mehr als 15 Jahren Messemanagerin. 2008 gründete sie die Bremer Messeagentur FAIRworldwide, mit der sie sich erfolgreich auf die Umsetzung von Gemeinschaftsständen spezialisiert hat. Zuvor sammelte sie bereits umfassende Erfahrungen bei Messeveranstaltern in München und Melbourne (Australien). Aktuell engagiert sich Alesja Alewelt für neue Konzepte zur Optimierung von Prozessen in der Branche, insbesondere durch die Nutzung neuer Technologien.

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