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Briefing-Details für den Messebauer

Montag, 27. Februar 2017 | Von: Alesja Alewelt | Messestand

Ein Unternehmen, das an einer Messe teilnehmen möchte, weiß im Prinzip genau, wie der Stand aussehen soll. Doch das dem Messebauer verständlich zu machen, stellt sich oft als schwierig heraus. Durch ein detailliertes Briefing hat der Messebauer eine reelle Chance, Vorstellungen des Ausstellers mit Vorgaben des Messeveranstalters zu vereinen. Hilfreich ist daher eine Checkliste, die Punkt für Punkt abgearbeitet werden kann:    

Marketingaspekte

Wer ist der Aussteller? Aus welcher Branche stammt er? Wichtig ist hierbei vor allem die Firmengröße, die maßgeblich für die Größe des Messestandes ist. Dabei niemals die Konkurrenz außer Acht lassen!  

Wie sehen die Ziele des Unternehmens aus? Soll mit der Messeteilnahme der Verkauf angekurbelt werden oder geht es nur um die Vorstellung neuer Produkte? Sollen lediglich Informationen vermittelt werden?  

Wie gestaltet sich die Zielgruppe? Das Messedesign muss auf die Zielgruppe angepasst werden.    

Ausstellendes Unternehmen

Welche Punkte des Corporate Designs müssen berücksichtigt werden? Das Unternehmen soll sich mit Logo und Schriftarten erkennbar und einheitlich präsentieren.  

Welche Themen des Unternehmens sollen sich beim Messeauftritt wiederfinden?  

Welche PR-Maßnahmen werden durchgeführt?    

Briefing: Messe und Standgestaltung

Um welche Messe handelt es sich? Wo und wann findet sie statt? Das sind wichtige Informationen für die Terminplanung des Messebauers!

Wo befindet sich die Messehalle? Wo soll der Stand positioniert werden? Welche Standform ist gewünscht: Eckstand, Kopfstand, Reihenstand oder Inselstand?  

Wie groß darf der Stand sein? Möglichst genaue Maße angeben!  

Soll etwas mit dem Stand verdeckt werden? Hier sollten bauliche Gegebenheiten der Halle berücksichtigt werden.   

Wie steht es um die Betreuung des Standes? Messebetreuung, Fachpersonal etc. einplanen!  

Gibt es Vorgaben des Messeveranstalters zum Standbau?    

Konkurrenz

Wo stehen die Stände der Konkurrenz? Der Stand sollte nicht direkt neben dem größten Wettbewerber platziert werden. Aber dennoch in einer "thematischen Region" bleiben.    

Budget

Wie hoch ist das Budget für den Messebau und die Gestaltung des Standes? Das Budget sollte man möglichst höher ansetzen, damit noch "Luft" für Unvorhergesehenes bleibt.    

Besucher

Von welcher Stelle aus kommen die Besucher an den Stand heran? Wo ist der Eingang der Halle? Hier muss die Verteilung der Besucher innerhalb der Halle beachtet werden. Der Stand sollte nach Möglichkeit an einer Wegkreuzung und nicht direkt am Eingang platziert werden. Es ist lohnenswert die Besucherströme der letzten Messe nachzuvollziehen. 

Technische Gegebenheiten

Wo liegen Versorgungskanäle? Müssen Leitungen gelegt werden? Wichtig ist, dass Leitungen nicht zur Stolperfalle für die Besucher werden. Alle nötigen Anschlüsse für Präsentationen müssen eingeplant werden!   

Termine

Wann darf der Aufbau erfolgen? Wann muss der Stand abgebaut sein? Hier darf zeitlich nicht zu knapp geplant werden! Die Nummer des Messestandes findet man im Messeplan.   

Programm

Sind weitere Veranstaltungen am Messestand geplant? Sollen dabei spezielle Produkte in den Vordergrund gehoben werden? Hier darf die technische Ausstattung für die Präsentation bei Reden oder Empfängen nicht vergessen werden.    

Unternehmensspezifisch kann diese Liste sicherlich noch ergänzt und fortgeführt werden. Es ist daher ratsam, auf bereits vergangene Messetermine zu schauen und die damals relevanten Punkte abzuarbeiten und ggf. in die Checkliste mit aufzunehmen. Das Briefing für den Messebauer muss nicht für jede Messe neu ausgearbeitet werden. Es reicht in der Regel, es jeweils auf die spezifische Messe anzupassen.    

 

bereitgestellt von FAIRworldwide GmbH

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ÜBER Alesja Alewelt

Alesja Alewelt, M.A. ist seit mehr als 15 Jahren Messemanagerin. 2008 gründete sie die Bremer Messeagentur FAIRworldwide, mit der sie sich erfolgreich auf die Umsetzung von Gemeinschaftsständen spezialisiert hat. Zuvor sammelte sie bereits umfassende Erfahrungen bei Messeveranstaltern in München und Melbourne (Australien). Aktuell engagiert sich Alesja Alewelt für neue Konzepte zur Optimierung von Prozessen in der Branche, insbesondere durch die Nutzung neuer Technologien.

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