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Tipps zum Messe-Follow-up

Mittwoch, 1. Februar 2017 | Von: Alesja Alewelt | Follow-Up

Nach der Messe stellen viele Aussteller fest, dass ihr Stand gut besucht und individuell gestaltet worden war. Im Gedächtnis bleiben gute Stimmung und intensive Gespräche mit Kunden oder potenziellen Kunden. Doch die gesammelten Kontakte verlaufen nicht selten im Nichts. Der Grund: Nur durch eine ausreichende Nachmessearbeit lässt sich der Erfolg messen und das Potenzial des Unternehmens steigern. Das Messe-Follow-up ist entscheidend für einen gelungenen Messeauftritt.

Umfrageergebnisse zum Messe-Follow-up

Die Firma "quickLead" hat eine Umfrage zum Thema Messe-FollowUp durchgeführt. Das Ergebnis war, dass rund 44 Prozent der Messeteilnehmer angaben, dass am Messestand geführte Gespräche nach der Ausstellung nicht wieder aufgenommen und Interessen nicht verfolgt wurden. Das gilt selbst dann, wenn die Kontaktdaten der Kunden erfasst wurden. Vertriebschancen werden somit verschenkt.

Jeder zweite Besucher einer Fachmesse gibt an, dass nach der Messe keine Kontaktaufnahme seitens des ausstellenden Unternehmens erfolgte. Bei Verbrauchermessen liegt diese Zahl niedriger, hier ging jeder Dritte ohne weiteres Gespräch hervor. Nur 26 Prozent der Besucher einer Fachmesse gaben bei der Umfrage an, dass sie seitens der Unternehmen kontaktiert worden waren. Befragt wurden 1000 Deutsche und 96 Entscheider aus dem B2B-Bereich im März 2014. Die Werte der AUMA-Studie von 2008 wurden mit dieser Umfrage bestätigt.  

Tipps zur Nachmessearbeit

Unternehmen sollten sich direkt nach der Messe an Interessenten und gesammelte Kontakte wenden. Der Eindruck der Messe ist noch frisch und Besucher haben ein stärkeres Interesse an den gebotenen Leistungen und Produkten. Schon wenige Wochen nach der Messe lässt dieses Interesse an einem speziellen Unternehmen nach und der Messebesucher wendet sich an die Konkurrenz. Die Messebeteiligung wird deutlich effizienter, wenn die Nachmessearbeit professionell durchgeführt wird. 72 Prozent der Messebesucher gaben an, mit dem Messebesuch zufrieden gewesen zu sein. Erfolgte keine Kontaktaufnahme, sank dieser Wert auf 48 Prozent. Daraus lässt sich auf die Notwendigkeit der Nachbearbeitung eines Messebesuchs schließen. Empfehlenswert ist die digitale Aufnahme der Kundendaten bzw. die Speicherung von Gesprächsnotizen. Die Kontaktaufnahme erfolgt damit schneller und direkter. Kunden können per E-Mail kontaktiert werden. Außerdem wird eher Kontakt aufgenommen, wenn die entsprechenden Daten sofort griffbereit sind und nicht mühsam in den Messenotizen gesucht werden müssen. Das heißt:

  • Auf der Messe Gespräche führen, Kundenwünsche aufnehmen und die Kontaktdaten notieren
  • Direkt nach der Messe bei Kunden und Interessenten melden, evtl. Flyer oder Broschüren sowie Links zu eigenen Produkt- und Leistungsbeschreibungen versenden
  • Auf Kundenwünsche individuell eingehen und dabei auch Sonderwünsche berücksichtigen

Durch eine angemessene Messenacharbeit wird die Zufriedenheit der Kunden und Interessenten erhöht und Kunden werden gebunden.  

 

bereitgestellt von FAIRworldwide GmbH

Messeplanung Nachmessearbeit Kundenbindung
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ÜBER Alesja Alewelt

Alesja Alewelt, M.A. ist seit mehr als 15 Jahren Messemanagerin. 2008 gründete sie die Bremer Messeagentur FAIRworldwide, mit der sie sich erfolgreich auf die Umsetzung von Gemeinschaftsständen spezialisiert hat. Zuvor sammelte sie bereits umfassende Erfahrungen bei Messeveranstaltern in München und Melbourne (Australien). Aktuell engagiert sich Alesja Alewelt für neue Konzepte zur Optimierung von Prozessen in der Branche, insbesondere durch die Nutzung neuer Technologien.

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